Kreisverkehrswacht Sigmaringen
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Aktion: „Sicher – fit - unterwegs“

Auch über 60 weiterhin unfallfrei fahren. Mobilität ist ein Teil der Lebensqualität. Ältere Generation will und soll beweglich bleiben. Autofahren im Alter ist derzeit ein umstrittenes Thema bzgl. Senioren-Führerschein. Ältere Menschen fahren besser, als die meisten Verkehrsteilnehmer denken.Sie fahren aber nicht so vorbildhaft wie sie selbst glauben.
Lebenslanges Lernen und Fortbilden sind heute Begriffe, die jeder kennt und auch jedem einleuchten.Aber wie ist es um das Wissen, das Lernen und die der Autofahrer bestellt? Nur durch laufende Fortbildung ist die Möglichkeit einer langen, sicheren Teilnahme am Straßenverkehr möglich. Dazu bietet die Verkehrswacht für Senioren ein Programm mit Theorie und Praxis an unter dem Motto: „Mitmachen und selbst erleben“ In einem Vortrag wollen wir Kenntnisse von Verkehrsregeln auffrischen und über Änderungen informieren.Außerdem bietet die Verkehrswacht ein spezielles Fahrtraining (Mobilitätstraining) für ältere Kraftfahrer an. Näheres hierzu finden Sie ebenfalls auf unser Homepage unter dem Reiter Senioren.

Ältere im Straßenverkehr

Der Wunsch, das Auto selbst zu fahren, bleibt auch im höheren Alter bestehen. Senioren am Steuer haben oft einen schlechten Ruf – zu Unrecht. Wir zeigen, wie auch ältere Fahrzeugführer ihre Mobilität aufrechterhalten und kritisch reflektieren können. Dabei helfen unsere Tipps für Senioren im Straßenverkehr.
Entscheidend für eine unfallfreie Teilnahme am Straßenverkehr ist nicht das Lebensalter. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass die Gruppe der älteren Autofahrer (65+) überdurchschnittlich viele schwere Unfälle verursacht, zeigt die Unfallstatistik ein anderes Bild. Senioren verursachten im Jahr 2017 lediglich 16 Prozent der Unfälle mit Personenschaden, obwohl sie 21 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachten.Denn für eine unfallfreie Teilnahme am Straßenverkehr ist nicht das Lebensalter des Fahrers entscheidend, sondern neben dessen Gesundheitszustand auch die in einem langen Fahrerleben erworbene Fahrroutine. Ältere Fahrer zeichnen sich in der Regel durch einen an die Situation angepassten Fahrstil sowie durch vorausschauendes Fahren aus, meiden riskante Fahrmanöver und haben das Abstandsverhalten über die Jahre hin vergrößert. Mit einem derart besonnenen und selbstkritischen Fahrverhalten können altersbedingte Leistungseinbußen häufig gut kompensiert werden.Senioren sind durch ihre erhöhte Eigenverletzlichkeit eher Gefährdete als Gefährder. Dies gilt besonders für ältere Verkehrsteilnehmer, die als Fußgänger oder Radfahrer unterwegs sind, denn bei einem Unfall steigt das Verletzungsrisiko hier deutlich. Nahezu jeder zweite im Straßenverkehr tödlich verunglückte Fußgänger oder Radfahrer ist älter als 65 Jahre. Aktuelle Trends wie Pedelecs und e-Bikes sind häufig ein Zugewinn für die eigenständige Mobilität. Die Nutzung sollte jedoch mit vorheriger Auseinandersetzung, Übung und entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Helm) einhergehen.
https://www.adac.de/verkehr/verkehrsvorschriften-verkehrssicherheit/senioren-strassenverkehr/